Hochfeld, Johann Christoph


Kassel 1728 - 1783 Kassel

Name: Hochfeld, Johann Christoph
Namensansetzungen: Hochfeld Johann Christoph
Nationalität: D
Lebensdaten: 1728 - 1783
Geburtsort: Kassel, Deutschland
Todesort: Kassel, Deutschland
Beruf:


Der in Kassel tätige Hofmaler und Kupferstecher Christoph Hochfeld, Schwiegersohn des Hofmalers Hermann Heinrich Quitter (gest. 1731?) wurde von Landgraf Karl (1654-1730) zur künstlerischen Weiterbildung nach Rom geschickt. Dort soll er in der Werkstatt von Francesco Trevisani (1656-1746) gearbeitet haben. Nach seiner Rückkehr in die Residenzstadt trat Hochfeld in landgräfliche Dienste. 1767 lässt er sich als Hauseigentümer in Kassel nachweisen. Für den Hof führte er vor allem Dekorationsarbeiten aus, darunter zahlreiche Supraporten für das Residenzschloss und das Deckengemälde »Aurora« in dem zwischen 1728 und 1730 errichteten Marmorbad. Bis auf »Herkules und Omphale« sind keine Gemälde und Dekorationsarbeiten mehr von Hochfeld in Kassel erhalten.

Füssli 1763, S. 256; Nagler, Bd. 6, 1838, S. 204; Hoffmeister/Prior 1885, S. 48; Holtmeyer, Bd. IV, 1910, S. 28 u. 239 u. Bd. VI, 1923, S. 349 u. 739; Thieme/Becker, Bd. 17, 1924, S. 166f.


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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