Lampi, Johann Baptist


Romeno 31.12.1751 - 11.2.1830 Wien

Name: Lampi, Johann Baptist
Namensansetzungen: Lampi Johann Baptist
Lebensdaten: 31.12.1751 - 11.2.1830
Geburtsort: Romeno, Italien
Todesort: Wien, Österreich
Beruf:


Nach einer Lehre bei seinem Vater Mattia Lampi, Möbelmaler und Porträtist in Romeno, soll Lampi von 1768 bis 1771 bei seinem Onkel Peter Anton Lorenzoni in Salzburg tätig gewesen sein. Einer anderen Version zufolge hielt er sich zwischen 1770 und 1773 in Verona auf und besuchte die »Scuola del tiepolesco« des Francesco Lorenzi. Mit Fresken und Altargemälden verdiente er sich sodann als Wanderkünstler seinen Lebensunterhalt. Zwischen 1772 und 1779 hielt er sich in Trient und Verona auf, 1773 wurde er in die Malerakademie in Verona aufgenommen. Seit etwa 1777 malte er überwiegend Porträts. Im Frühjahr 1780 ging er nach Innsbruck, 1782 nach Klagenfurt und 1783 nach Wien. Im Juli 1785 wurde er Mitglied der Wiener Akademie und im Januar 1786 Professor für Historienmalerei. 1788 holte ihn König Stanislaus August Poniatowski nach Warschau, im Herbst 1791 ging er nach Jassy in Rumänien, um Fürst Potemkin zu porträtieren. Von dort holte ihn Katharina II. im Februar 1792 nach St. Petersburg, wo er 1795 Ehrenmitglied der Kaiserlichen Akademie wurde. 1797 kehrte er nach Wien zurück, im September 1798 wurde er in den erblichen Ritterstand erhoben und im Juni 1799 zum Ehrenbürger der Stadt Wien ernannt. Lampi ist einer der letzten Vertreter der höfisch-barocken Porträtmalerei mit hoher malerischer Qualität, der die Barocktradition mit dem neuen bürgerlichen Realismus zu verbinden wusste.

AK Trient 1951; AK Trient 2001.


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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