Tischbein, Carl Wilhelm


Dessau 2.3.1797 - 13.2.1855 Bückeburg

Name: Tischbein, Carl Wilhelm
Namensansetzungen: Tischbein Carl Wilhelm
Nationalität: D
Lebensdaten: 2.3.1797 - 13.2.1855
Geburtsort: Dessau, Deutschland
Todesort: Bückeburg, Deutschland
Beruf:


In die Malerei wurde Carl Wilhelm durch seinen Vater Friedrich August, dem »Leipziger Tischbein«, eingeführt. Nach dessen Tod im Juni 1812 besuchte er die Dresdener Akademie, wurde Schüler des klassizistischen Porträt- und Historienmalers Ferdinand Hartmann und verkehrte im Körnerschen Haus und bei Anton Graff. Von März 1816 bis Juni 1818 hielt er sich in Rom auf, bis er 1822 über München zu seiner Mutter nach Leipzig zurückkehrte. Zwischen 1823 und 1825 unterrichtete er Zeichenkunst an der neu gegründeten Akademie in Bonn, kehrte dann nach Leipzig zurück, zog 1826 nach Frankfurt am Main und 1827 nach Brüssel. 1829 ernannte ihn Georg Wilhelm Fürst von Schaumburg-Lippe zum Hofmaler in Bückeburg in der Nachfolge seines Großonkels Wilhelm Strack (1758-1829), eines Schülers des »Hanauer Tischbein«. In Bückeburg leitete Carl Wilhelm Tischbein auch den Zeichenunterricht am Gymnasium und betreute die fürstlichen Sammlungen. Seit 1838 war er Brunnen-Commissarius des Schwefelbades Eilsen. Er malte Historienbilder, Genrestücke und Bildnisse, ferner verfasste er eine Abhandlung über die Regeln der Perspektive.
Carl Wilhelm Tischbein (oft irrtümlich als »Carl Ludwig«), dessen Werk im 19. Jahrhundert entstanden ist, wurde in den vorliegenden Katalog aufgrund der stilistischen Zugehörigkeit zur Malerfamilie Tischbein aufgenommen.

Nagler, Bd. 18, 1848, S. 505f.; AK Leipzig 1912, S. 79-81; Thieme/Becker, Bd. 33, 1939, S. 206.


Letzte Aktualisierung: 22.03.2017


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