Trautmann, Johann Georg


Zweibrücken 23.10.1713 - 11.2.1769 Frankfurt/Main

Name: Trautmann, Johann Georg
Namensansetzungen: Trautmann Johann Georg
Nationalität: D
Lebensdaten: 23.10.1713 - 11.2.1769
Geburtsort: Zweibrücken, Deutschland
Todesort: Frankfurt/Main, Deutschland
Beruf:


Trautmann begann 1729 seine Ausbildung in Zweibrücken bei dem Hofmaler Ferdinand Friedrich Bellon. Von 1732 bis 1736 ging er in die Werkstatt des Frankfurter Fassadenmalers Johann Hugo Schlegel (1679-1737), in der auch Justus Juncker und Christian Georg Schüz d. Ä. ihre Ausbildung erhalten hatten. Anschließend arbeitete er als Gehilfe bei dem Tapetenmaler Johann Gabriel Kiesewetter. Nachdem Trautmann zunächst als Fassaden- und Tapetenmaler tätig war, schuf er etwa seit 1751 Staffeleibilder und Radierungen. Zwischen 1759 und 1763 führte er zahlreiche Gemälde für Goethes Vater und den Grafen Thoranc aus, darunter den »Josephzyklus« (Frankfurt/Main, Goethe-Museum), der als sein Hauptwerk gilt. 1761 erhielt er den Titel eines kurpfälzischen Hofmalers. In den Jahren 1760/61 und 1765/66 war er Vorsteher der Frankfurter Malerzunft.
Trautmann, ein Generationsgenosse des Dresdener Hofmalers Christian Wilhelm Ernst Dietrich, war im Maingebiet der wichtigste Rembrandt-Nachahmer. Er spezialisierte sich auf religiöse Themen, auf nächtliche Feuersbrünste und Köpfe alter Männer »in Rembrandts Manier« (Hüsgen 1780, S. 171).

Hüsgen 1780, S. 169-172; ders. 1790, S. 347-350; Bangel 1914; Keller 1981, S. 177-185; Kölsch 1999, S. 25-45.


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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