Herkules befreit Prometheus



Herkules befreit Prometheus


Inventar Nr.: L 81
Bezeichnung: Herkules befreit Prometheus
Künstler: Heinrich Friedrich Füger (1751 - 1818)
Datierung: 1817
Geogr. Bezug: Wien
Material / Technik: Leinwand
Maße: 54 x 41 cm (Bildmaß)
66,7 x 52 x 6,5 cm (Objektmaß)
Provenienz:

um 1940 in deutschem Reichsbesitz

Münchener Kunsthandel (Galerie Almas) oder Auktionshaus H. W. Lange, Berlin

1925 Privatbesitz, Wien

1903 Auktionshaus Dorotheum, Wien

Beschriftungen: Signatur: bez. u.r.: Füger p. 1817
Beschriftung: verso auf dem Keilrahmen Stempel: E. Rieschler u. Co Wien; handschriftlich im Stempeloval: 27467; in blauer Kreide: 9235; in Tusche: K 214; rechts Stempel: Eigentum der BRD; unten Schild mit Nr.: 661/555


Katalogtext:
Nachdem Prometheus das Feuer des Olymp gestohlen hatte, ließ Zeus ihn zur Strafe an die Felsen des Kaukasus schmieden, wo ihn täglich ein Adler aufsuchte und seine Leber zerfleischte, die sich stets erneuerte. Schließlich befreite ihn Herkules und versöhnte ihn mit Zeus. Füger hat den Moment gewählt, in dem Herkules mit der linken Hand versucht, die Ketten des Titanen zu lösen. Den Adler hat er bereits mit einem Pfeil erlegt. Herkules erscheint mit den für ihn typischen Attributen, die Großmut und Stärke versinnbildlichen: mit der Keule in der rechten Hand und mit dem Fell des nemeischen Löwen, das seinen Körper umhüllt.
Anders als zu »Prometheus bringt den Menschen das Feuer« (L 82) sind zum vorliegenden Sujet keine weiteren Gemälde, Ölskizzen oder Zeichnungen bekannt. Ob zu den beiden kleinformatigen Pendants noch weitere Gemälde als Teile einer größeren Prometheus-Serie gehörten, ist nicht dokumentiert.

Kat. der Auktion Dorotheum, Wien 9.12.1903, S. 172; Wilczek 1925, Bd. 2, Kat. Nr. 151.


Literatur:
  • 3x Tischbein und die europäische Malerei um 1800. Kat. Staatliche Museen Kassel, Museum der bildenden Künste Leipzig. München 2005, Kat.Nr. 27, S. 110, 108.


Letzte Aktualisierung: 16.12.2016


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