Georg Prinz von Hessen-Kassel (1691-1755) als Feldherr



Georg Prinz von Hessen-Kassel (1691-1755) als Feldherr


Inventar Nr.: AZ 186
Bezeichnung: Georg Prinz von Hessen-Kassel (1691-1755) als Feldherr
Künstler: Hyacinthe Rigaud (1659 - 1743), zugeschrieben
Datierung: 1730-1735
Geogr. Bezug: deutsch
Material / Technik: Öl
Maße: 101,5 x 81,5 cm (Bildmaß)
Provenienz:

erworben 1883 aus dem Nachlaß der Gräfin Bose, Kassel

Beschriftungen: Beschriftung: verso Aufkleber des Bose-Museums, Inv. Nr. 50


Katalogtext:
Georg Prinz von Hessen-Kassel wird in Halbfigur im Dreiviertelprofil dargestellt, Kopf und Blick richtet er geradeaus. Er trägt eine Rüstung und ist in einen roten Mantel gehüllt, an dem der preußische schwarze Adlerorden angebracht ist. In der rechten Hand hält er den Kommandostab, die linke hat er auf den auf einem Tisch liegenden Helm aufgelegt.
Georg Prinz von Hessen-Kassel war der jüngste Sohn des Landgrafen Karl und seiner Frau Maria Amelia geb. Herzogin von Kurland. Er widmete sein Leben seiner militärischen Karriere und diente im Heer der Generalstaaten, Preußens, Schwedens und schließlich Hessens im Rang eines Generalfeldmarschalls. Er blieb unverheiratet, nachdem sich Heiratspläne mit einer russischen Zarentochter zerschlagen hatten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst lebte er in seinem Palais in der Kasseler Oberneustadt oder auf seinen Gütern in Hessen, beispielsweise in Völkershausen, wo er Schloss und Park ausbaute. Zeit seines Lebens liebte er das Reisen und baute außerdem eine bedeutende Büchersammlung auf, die später in der Kasseler Hofbibliothek aufging. 1747 gründete er eine Stiftung für Offiziers- und Soldatenwitwen, Soldaten- und Waisenkinder.



Letzte Aktualisierung: 12.05.2017


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