Die Verklärung Christi. Epitaph des Johannes Göckerlein



Die Verklärung Christi. Epitaph des Johannes Göckerlein


Inventar Nr.: GK 32
Bezeichnung: Die Verklärung Christi. Epitaph des Johannes Göckerlein
Künstler: Jacob Apt (1485 - 1518), zugeschrieben
Datierung:
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Lindenholz
Maße: 79,1 x 54,5 cm (Bildmaß)
Provenienz:

erworben 1894 aus der Sammlung Edward Habich, Kassel

Beschriftungen: Signatur: (Wappen des Johannes Göckerlein rechts unten gegenüber dem Stifterportrait)


Katalogtext:
Jesus ging mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen hohen Berg, um zu beten. Dort verwandelte er sich vor ihren Augen, sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Gewänder wurden weiß wie Schnee. Moses und Elias erschienen und redeten mit ihm. Aus einer Wolke sprach eine Stimme: »Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!« (Matthäus, Markus, Lukas 9, 28-42) *Epitaph mit Stifterporträt und Familienwappen für die Grabstätte des 1515 verstorbenen Kanonikus und Magisters Johannes Göckerlein im Kreuzgang des Doms zu Eichstätt. Das Bildthema verweist auf die Auferstehung. Früher Ulrich Apt. d. Ä., von A. Schneckenburger-Broschek neuerdings mit besseren Argumenten dessen ältestem Sohn Jacob (mit Werkstattbeteiligung) zugeschrieben.


Literatur:
  • Lampertz, Heinrich; Heberle, J. M.; Schall, Josef Th.: Katalog der ausgewählten und reichhaltigen Gemälde-Sammlung des Rentners Herrn Edward Habich zu Cassel. Versteigerung zu Cassel den 9. und 10. Mai 1892. Köln 1892, Kat.Nr. 1, S. 1.
  • Voll, Karl: Die Meisterwerke der königlichen Gemälde-Galerie zu Cassel. München 1904.
  • Thieme, U. [Hrsg.]; Becker, F [Hrsg.]; Vollmer, H. [Hrsg.]: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Leipzig 1907-1950, S. 430 (Bd. 37, 1950).
  • Gronau, Georg: Katalog der Könglichen Gemäldegalerie zu Cassel. Berlin 1913, Kat.Nr. 32, S. 4.
  • Feuchtmayr, Karl: Die Malerfamile Apt. In: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst 11 (1921), S. 30-61, S. 51.
  • Glaser, Kurt: Die altdeutsche Malerei. München 1924, S. 376.
  • Feuchtmayr, Karl (Hrsg., Bearb.; Buchner, Ernst (Hrsg.): Augsburger Kunst der Spätgotik und Renaissance 2 Bde. Augsburg 1928, S. 97, 114-118, 120.
  • Gronau, Georg; Luthmer, Kurt: Katalog der Staatlichen Gemäldegalerie zu Kassel. 2. Aufl. Berlin 1929, Kat.Nr. 32, S. 4.
  • Luthmer, Kurt: Staatliche Gemäldegalerie zu Kassel. Kurzes Verzeichnis der Gemälde. 34. Aufl. Kassel 1934, Kat.Nr. 32, S. 8.
  • Voigt, Franz: Die Gemäldegalerie Kassel. Führer durch die Kasseler Galerie. Kassel 1938, Kat.Nr. 32, S. 41.
  • Vogel, Hans: Katalog der Staatlichen Gemäldegalerie zu Kassel. Kassel 1958, Kat.Nr. 32, S. 26.
  • Bott, Gerhard; Gronau, Georg; Herzog, Erich; Weiler, Clemens: Meisterwerke hessischer Museen. Die Gemäldegalerien in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden. Hanau 1967, S. 148.
  • Herzog, Erich: Die Gemäldegalerie der Staatlichen Kunstsammlungen Kassel. Geschichte der Galerie von Georg Gronau und Erich Herzog. Hanau 1969, S. 60, 78.
  • Schneckenburger-Broschek, Anja: Die altdeutsche Malerei. Kassel, Staatliche Kunstsammlungen Kassel 1982, S. 19, 60.
  • Beisheim, Johannes; Ketelsen, Thomas: Bibelbilder (mit Erläuterungen zu Werken der Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister von T. Ketelsen). Kassel 1992, Kat.Nr. 24.
  • Schnackenburg, Bernhard: Gemäldegalerie Alte Meister Gesamtkatalog. Staatliche Museen Kassel. 2 Bde. Mainz 1996, S. 42.
  • Schneckenburger-Broschek, Anja: Altdeutsche Malerei. Die Tafelbilder und Altäre des 14. bis 16. Jahrhunderts in der Gemäldegalerie Alte Meister und im Hessischen Landesmuseum Kassel. Kassel, Staatliche Kunstsammlungen Kassel 1997, S. 20-27.


Letzte Aktualisierung: 09.02.2016


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