Die Rückkehr des verlorenen Sohnes



Die Rückkehr des verlorenen Sohnes


Inventar Nr.: GK 925
Bezeichnung: Die Rückkehr des verlorenen Sohnes
Künstler: Johann Carl Loth (1632 - 1698)
Datierung: 1670er Jahre
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Leinwand
Maße: 133 x 169 cm (Bildmaß)
Provenienz:

erworben um 1755 durch Wilhelm VIII. "vom G. v. Eysenburg"


Katalogtext:
Zur Veranschaulichung von Gottes verzeihender Güte erzählte Jesus das Gleichnis vom verlorenen Sohn: Anders als sein älterer Bruder ließ er sich das Erbteil vorzeitig ausbezahlen und verpraßte alles Geld in einem ausschweifenden Leben, so daß er sich schließlich als Schweinehirt verdingen mußte. Als er reumütig heimkehrte und seine Dienste als Tagelöhner anbot, lief der Vater ihm freudig entgegen, ließ ihn einkleiden und ein Mastkalb für ihn schlachten. Dem neidischen älteren Sohn sagte der Vater: >>Du bist immer bei mir, aber dein Bruder war verloren und ist wiedergefunden.<< (Lukas 15, 11 - 32) * Vermutlich aus der mittleren Schaffenszeit Loths um 1670-1680.
(B. Schnackenburg, 1996)


Literatur:
  • Causid, Simon: Verzeichnis der Hochfürstlich-Heßischen Gemälde-Sammlung in Cassel. Kassel 1783, Kat.Nr. 1, S. 83.
  • Vogel, Hans: Katalog der Staatlichen Gemäldegalerie zu Kassel. Kassel 1958, Kat.Nr. 925, S. 89.
  • Pallucchini, Rodolfo: La Pittura veneziana del Seicento. Mailand 1981, S. 261 (Bd. 1).
  • Beisheim, Johannes; Ketelsen, Thomas: Bibelbilder (mit Erläuterungen zu Werken der Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister von T. Ketelsen). Kassel 1992, Kat.Nr. 23.
  • Schnackenburg, Bernhard: Gemäldegalerie Alte Meister Gesamtkatalog. Staatliche Museen Kassel. 2 Bde. Mainz 1996, S. 175.
  • Fusari, Giuseppe: Johann Carl Loth (1632-1698). Soncino 2017.


Letzte Aktualisierung: 07.03.2018


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