Die Opferung der Iphigenie



Die Opferung der Iphigenie


Inventar Nr.: GK 1071
Bezeichnung: Die Opferung der Iphigenie
Künstler: Magnus de Quiter (1694 - 1744)
Datierung:
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Leinwand
Maße: 255 x 211 cm (Bildmaß)
Provenienz:

erworben vor 1808


Katalogtext:
Agamemnon, König der Mykene, wurde mit dem Heer der Griechen, das er gegen Troja führte, auf der Insel Aulis wegen Windstille festgehalten. Der Seher Kalchas gab ihm die Schuld, da er auf der Jagd eine der Diana heilige Hirschkuh getötet hatte. Um die Göttin zu besänftigen, müsse er ihr seine Tochter Iphigenie opfern. Agamemnon ließ sie aus der Heimat holen, doch als die Opferhandlung begann, bedeckte Diana den Altar mit Nebel und entführte Iphigenie nach Tauris. (Ovid 12, 24 ff.) * Zuschreibung wegen der Verwandtschaft in Stil und Qualität mit GK 1196. Beide Bilder entstanden nach der Rückkehr de Quitters aus Rom und bezeugen seine Ausbildung bei Carlo Maratta.


Literatur:
  • Robert, Ernst Friedrich Ferdinand: Versuch eines Verzeichnisses der Kurfürstlich Hessischen Gemählde-Sammlung. Cassel 1819, Kat.Nr. 990, S. 155.
  • Schnackenburg, Bernhard: Gemäldegalerie Alte Meister Gesamtkatalog. Staatliche Museen Kassel. 2 Bde. Mainz 1996, S. 226.


Letzte Aktualisierung: 09.02.2016


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