Die Auffindung des Moosesknaben



Die Auffindung des Moosesknaben


Inventar Nr.: GK 1005
Bezeichnung: Die Auffindung des Moosesknaben
Künstler: Giovanni Battista Crosato (1697 - 1758), zugeschrieben
Datierung:
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Linden(?)holz
Maße: 25,3 x 29 cm (Bildmaß)
Provenienz:

Vermächtnis Karl und Elly Reinhardt, Frankfurt am Main, 1972.


Katalogtext:
Um die Israeliten, die in Ägypten zu Sklavenarbeit verurteilt waren, an weiterer Vermehrung zu hindern, befahl Pharao, alle ihre neugeborenen Söhne im Nil zu ertränken. Als die Israelitin Jochebed ihren drei Monate alten Sohn retten wollte, aber nicht länger im Haus verbergen konnte, setzte sie ihn in einem aus Schilf geflochtenen Korb am Ufer des Flusses aus. Bald darauf kam die Tochter Pharaos mit ihren Dienerinnen an die Stelle, um zu baden. Sie entdeckte den Korb, ließ ihn zu sich bringen und hatte Erbarmen mit dem Knaben. Dessen Schwester, die aus einem nahen Versteck hervorkam, durfte ihn zur Mutter zurückbringen. Später nahm die Königstochter ihn als Sohn an und gab ihm den Namen Moses. (2. Buch Mosis, 1,1-2,10) * Zuschreibung 1995 durch Ugo Ruggieri, Venedig. Die Ölskizze hat motivische Übereinstimmungen (Typ der Königstochter) mit Crosatos Gemälde gleichen Themas in Turin, Museo Civico, das in die Jahre nach 1730 datiert wird (P. Zampetti, Ausst. Kat. Dal Ricci al Tiepolo, I Pittori di Figura del Settecento a Venezia. Venedig, Palazzo Ducale, 1969, Nr. 86 m. Abb.). Im Malstil vergleichbar ist die dekorative Serie des Künstlers >>Die Metamorphosen des Ovid<< im selben Museum (Kat. L. Mallé, Museo Civico di Torino, I Dipinti del Museo d´Arte antica, 1963, S. 51-55, Taf. 186-193).


Literatur:
  • Schnackenburg, Bernhard: Gemäldegalerie Alte Meister Gesamtkatalog. Staatliche Museen Kassel. 2 Bde. Mainz 1996, S. 98-99.


Letzte Aktualisierung: 09.02.2016


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